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Dienstag, 7. Oktober 2014

Tools & Tricks: Der Bildnachweis-Generator

Es passiert nicht ohne Grund, dass die meisten Agenturen – insbesondere die Microstocks – einen gut lesbaren Bildnachweis fordern, wenn ein Motiv bei Facebook platziert werden soll. Schließlich sind die AGBs des Social Media-Riesen nicht gerade urheberfreundlich, ganz im Gegenteil: Die Metadaten eines Bildes werden beim Hochladen automatisch gelöscht.

Weil das natürlich nicht geht, weil aber Facebook auch schon zum guten Ton einer ausgereiften Werbestrategie gehört, ist es ratsam, seine Bilder, wenn schon nicht mit einem Wasserzeichen, so doch mit einem Credit zu versehen. Dafür gibt es den Bildnachweis-Generator!

403 Pixel - die benötigte Breite für einen Facebook-Post


Und der kann sogar noch mehr: Damit die Bilder in den sozialen Netzwerken nicht zu groß sind – etwa 403 px reichen, aber manchmal können es auch 600 sein – kann mit dem Generator die Größe des Bildes selbst festgelegt werden. Es ist also ein Creditgenerator und Schneidewerkzeug gleichermaßen. Einfacher geht es nicht!



Wer also künftig bei uns ein Bild kauft und herunterlädt, wird unseren Bildnachweisgenerator kennenlernen. Er fragt ab, wie groß das Bild sein soll und ermöglicht die Inschrift des Credits. Probieren Sie es ruhig mal aus und trauen Sie sich endlich ohne Sorge, Bilder auch bei Facebook zu veröffentlichen. Die Credits sind Ihnen sicher.

Donnerstag, 4. September 2014

Agentur des Monats: Turbosquid

So eine Agentur hatten wir noch nie im Magazin. Irgendwie anders, irgendwie lustig. Dabei eigentlich doch ganz normal. Turbosquid ist eine Agentur, die damit wirbt, dass das, was sie anbietet, gar nicht wirklich ist. Die sich dazu sogar explizit in einem Youtube-Video erklärt, weil das offenbar notwendig ist. Oder weil sie einfach Humor haben. Egal, gut sind sie auf jeden Fall.



Brücken, Autos, Schuhe, Waffen, Möbel, Smarthpones und sogar Menschen zum Superschnäppchenpreis. Ein iPhone für 15 Dollar! Eine komplette Küche für 149 Dollar! Ein ganzer Mann, wahlweise in Kleidung oder Unterwäsche, in allen wünschenswerten Gemütsverfassungen und mit einem gepflegten, vollständigen Gebiss für gerade einmal 999 Dollar! Glauben Sie nicht? Ist aber so! All das und noch viel mehr gibt es bei TurboSquid. Natürlich handelt es sich bei den Motiven um reine Computergrafiken, alle in 3D, alle „not real“. Aber sie sehen so realistisch aus, dass offenbar zahlreiche Interessenten die Kundenhotline strapazieren, weil sie nicht glauben können, was sie sehen. Und am liebsten gleich einen Nachtclub  eröffnen, nur weil das Soundsystem auf Turbosquid so unglaublich günstig ist. Selbst wenn diese Behauptung ein reiner viraler Marketinggag ist: Wir finden es unglaublich lustig!

Die Agentur aus dem US-amerikanischen New Orleans vermarktet dreidimensionale Grafiken und Animationen für Spieleentwickler, Produktionsstudios, Architekten und andere Kreative auf der ganzen Welt. Als Pioniere der 3D-Industrie sind die Gründer bereits seit 1993 am Markt tätig. Einige Jahre später, im Jahr 2000, entstand TurboSquid aus der Idee heraus, 3D-Kreativen eine Plattform zu bieten, auf der sie ihre Kreationen hochladen und direkt zum Verkauf anbieten konnten. Heute, 14 Jahre später, stehen auf TurboSquid mehr als 300.000 3D-Modelle von über 30.000 Künstlern zur Verfügung, genutzt wird das Angebot von über 2,5 Millionen Kunden.

Machen Sie sich den Spaß, gönnen Sie sich fünf Minuten Pause, schauen Sie sich die Website an und staunen Sie, was es nicht alles schon nicht wirklich gibt: www.turbosquid.com. Wir finden TurboSquid super!  Und falls Sie es nicht auf der Seite finden, hier auch der Link zum Video, das alles erklärt: https://www.youtube.com/watch?v=T6W3oiifhKE

Thema des Monats: Bilddatenbanken

In diesem Magazin wollen wir uns endlich einmal wieder der Frage widmen, was Sie eigentlich mit all den Bildern machen, die wir für Sie beschaffen. Inzwischen dürfte da ja schon eine ganze Menge zusammengekommen sein. Ganz abgesehen von den Beständen, über die Sie ohnehin schon verfügen. Nicht, dass da tausende Motive, ungenutzt und willkürlich verwahrt, vor sich hin ruhen. Um jedes einzelne wäre es schade.

Es ist das eine, gute Bilder zu finden, zu kaufen und für einen bestimmten Zweck einzusetzen. Und es ist das andere, diese Bilder anschließend so aufzubewahren, dass sie jederzeit wieder zum Einsatz kommen können. Manche Menschen verzweifeln schon privat an der Herausforderung, ihrer Schar an Familienfotos Herr zu werden. Wie soll das erst in einer Agentur oder einem großen Unternehmen sein, in dem sich über die Jahre Unmengen an Bildmaterial ansammeln? Wo es auch um die Frage geht, ob die bestehenden Lizenzen eine Wiederverwendung überhaupt hergeben? Für viele eine schier unlösbare Aufgabe, weil es keine Standardlösung gibt. Jedes System ist unterschiedlich und jeder Kunde stellt ganz andere Anforderungen an sein Bildarchiv.

Da gibt es den Großkonzern, der für zahlreiche Anlässe über die Bildbeschaffer zahlreiche Motive kauft. Der die meisten davon nur einmal verwendet und ablegt. Der aber vielleicht nicht weiß, dass er damit über die Jahre eine ganz stattliche Bilddatenbank in seinen "gekauften Bildern" aufgebaut hat. Der womöglich auch noch im eigenen Bestand Motive vorliegen hat, die ohne weitere Lizenzierung wiederverwendet werden können. Der sie aber nicht findet, weil die Verschlagwortung nicht ganz eindeutig ist oder Angaben zur Lizenz gar nicht erst vorliegen. Das ist eine der großen Herausforderungen, die wir lieben: Wir durchforsten Ihr Archiv, verschlagworten Ihr Material, stellen den Lizenzstatus fest und legen eine Maske drüber, die es Ihnen erlaubt, mit wenigen Suchworten das passende Bild zu finden. Ohne dass Sie dafür noch einmal auf externe Dienstleister oder Bildagenturen zugehen müssen.

Andere hingegen wollen ein nachhaltiges Archiv erst aufbauen. Dann beraten wir hinsichtlich geeigneter Schlagworte, helfen bei der Bildersuche und sorgen dafür, dass die Bilder rechtlich einwandfrei in die Datenbank eingepflegt werden, um später nicht für böses Erwachen zu sorgen. Und dass jeder Mitarbeiter, der mit Bildern arbeitet, auch den geeigneten Zugang dazu findet.

Wenn es die Umstände erfordern, kommen wir dafür für ein paar Tage zu Ihnen. Vielleicht bringen wir sogar noch ausgewiesene Experten mit, Petra Reimann von pixoline, die sich auf dem Markt der hunderte von Datenbank-Anbietern bestens auskennt und maßgeschneiderte Softwarelösungen entwickelt. Oder aber wir vergeben einen Auftrag direkt an unsere Partner Sodatech aus Zürich – die zeichnen für unsere Datenbank verantwortlich, mit der wir Ihre Aufträge ausführen und die mit der einen oder anderen Kundendatenbank bereits direkt verknüpft ist.

Kurzum: Sparen Sie Zeit und Geld und kümmern Sie sich um die wichtigen Themen des Lebens. Aber genießen Sie dabei immer einen schnellen und treffsicheren Zugriff auf Ihre Bilder. Wenn Sie mögen, helfen wir Ihnen dabei oder erzählen Ihnen von guten Beispielen namhafter Kunden, die mit uns ihr Archiv neu aufgestellt haben.

Tipps & Tricks: Seminare

Als Empfänger dieses Newsletters unterstellen wir Ihnen eine gewisse Affinität zum Thema Bilder. Vermutlich haben Sie täglich damit zu tun, sonst würden wir uns wohl kaum kennen. Das passt ja schon mal.

Wenn Sie jetzt auch noch aus München, Frankfurt oder Köln kommen, könnte das wie ein Omen sein. Denn da kommen wir ja auch bald hin. Mit unseren Kompaktseminaren Bildbeschaffung, die Ihnen alle Tricks und Kniffe an die Hand geben, die Sie im täglichen Umgang mit Bilder brauchen.

Und die Ihnen jede Menge Raum geben, um Dinge zu klären, die Sie immer schon mal geklärt haben wollten. Wäre das nicht der ideale Aufhänger, um Ihren Chef oder Vorgesetzten zu überzeugen, dass Sie mal wieder eine Weiterbildung benötigen? Die nicht nur die Lösung bildrechtlicher Fallstricke verspricht, sondern mit 249 Euro pro Kopf auch noch vergleichsweise preiswert ist?

Die Seminare beginnen jeweils um 10 Uhr, dauern etwa sechs Stunden und beinhalten Wissenserweiterung, Kurzweile, Netzwerkaustausch und sogar ein köstliches Lunch.

Ein paar Plätze sind noch frei:

Freitag, 26. September 2014: Berlin
Freitag, 24. Oktober 2014: München
Montag, 24. November 2014: Frankfurt
Montag, 08. Dezember 2014: Köln

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung und einen unterhaltsamen Austausch.

Mittwoch, 13. August 2014

Tipps & Tricks: Was Sie schon immer lernen wollten

Das Wichtigste zuerst: Die Termine für die Bildbeschaffer-Seminare stehen fest. Mit einem prallen Programm aus brennenden Fragen, die wir Ihnen nicht nur hier im Magazin, sondern auch live näherbringen wollen. Damit Sie up-to-date sind, keinen Trend verpassen und vor allem immer auf der rechtlich sicheren Seite sind.

Im Gepäck hat Seminarleiter Alexander Karst gleich mehrere spannende Fragen: Wohin entwickelt sich der Microstock-Trend, was haben Sie als Unternehmen davon? Rechte mit Filmen? Rechte  von Mitarbeitern und Kunden auf Bildern? Worauf muss ich bei der Weitergabe von Bildern an Dritte achten? Antworten darauf und natürlich wie immer auch auf Ihre ganz akuten Fragen aus der Praxis finden Platz, Gehör und Antwort an einem der folgenden Termine:

Dienstag, 09. September 2014: Berlin
Freitag, 26. September 2014: Hamburg
Freitag, 24. Oktober 2014: München
Montag, 24. November 2014: Frankfurt
Montag, 08. Dezember 2014: Köln

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung und spannende Stunden der Wissensvermittlung!

Weitere Informationen finden Sie hier.

Thema des Monats: DFB - Der Adler im Visier?

Beim Lieblingssport der Deutschen geht es schon lange nicht mehr nur um Fußball. Es ist auch ein Milliardengeschäft, in dem es um Lizenzen, Übertragungsrechte und den Absatz von Markenartikeln geht. Mit den strengen Regeln der FIFA hatten wir uns ja schon ausführlich auseinandergesetzt, mit dem ebenso wachsamen DFB bislang nicht. Doch das holen wir aus gegebenem Anlass jetzt nach.

Kurz vor Anpfiff der zwischenzeitlich längst historischen Fußball-WM kam es zu einem Rechtsstreit zwischen dem DFB und der Supermarktkette REAL. Letztere hatte Fußball-Fanartikel im Sortiment, die mit einem eingekreisten Bundesadler versehen waren. Das erinnerte den DFB zu sehr an sein eigenes Logo für die Fußballnationalmannschaft und er erwirkte eine einstweilige Verfügung. Der DFB hat sich den Bundesadler in Verbindung mit seinem Namen als Wort-Bild-Marke schützen lassen. Die Supermarktkette musste die Produkte aus den Regalen räumen. Doch REAL reagierte selbstbewusst und schickte seine Anwälte zum Marken- und Patentamt nach München. Es galt zu klären, ob denn der Bundesadler, so wie er vom DFB verwendet wird, überhaupt geschützt werden darf? Von Gesetz wegen gelten Staatssymbole wie Wappen und Flaggen als markenrechtlich nicht einnehmbar. Aber wie ist das mit dem Bundesadler als Bestandteil einer Wort-Bild-Marke? Mit der einstweiligen Verfügung hat der DFB die Supermarktkette REAL zumindest um den erhofften Reibach gebracht, unabhängig davon, wer am Ende Recht bekommt. Denn auch, wenn die Euphorie um den deutschen Titel vielleicht noch anhält, ist das klassische WM-Geschäft erstmal vorbei.

Vergangenen Donnerstag hat das Landgericht München die einstweilige Verfügung noch einmal bestätigt, auch wenn das Urteil nicht rechtskräftig ist. Es kann noch ein bisschen dauern, bis eine Entscheidung gefällt ist. Wird der DFB am Ende den Bundesadler aus seinem Logo herausnehmen müssen? Bislang verdient er übrigens an jedem verkauften T-Shirt, dass dieses Emblem trägt, etwa fünf Euro. Und das seit 1990. Diese Einnahmen wird ihm niemand mehr nehmen können.

Und weil wir gerade dabei sind: Aus Freude über den WM-Titel der deutschen Fußballjungs hatte sich Formel-1-Fahrer Nico Rosberg für sein erstes Rennen nach dem Finale einen besonderen Gag ausgedacht: Er ließ seinen Helm mit den Deutschlandfarben, den vier Titel-Sternen und einem WM-Pokal bemalen. Doch er hat die Rechnung nicht mit der FIFA gemacht beziehungsweise wohl keinen der Bildbeschaffer-Artikel zu dem Thema gelesen. Jedenfalls musste er nach Aufmucken der FIFA den Pokal wieder vom Helm entfernen. Wen es interessiert, für den hat auto motor sport eine nette Bilderserie dazu gemacht.

Wenn man es genau nimmt, ist es schon befremdlich, dass sich einzelne Verbände mit Nationalgut in die eigene Tasche wirtschaften. Aber irgendwie ist das mit den Marken und den Schutzrechten grundsätzlich ja eine gute Sache. Wir sind gespannt, wie das Urteil ausfällt und werden natürlich darüber berichten, wenn etwas Interessantes in diesem Zusammenhang passiert. Wenn Sie jetzt unsicher sind, inwieweit Sie mit Nationalflaggen und ähnlichen Motiven arbeiten dürfen: Rufen Sie uns an, wir helfen Ihnen gern!

Agentur des Monats: Landpixel

Es ist mal wieder Zeit für ein besonderes Agenturportrait. Passend zur Erntezeit wollen wir uns mal ganz unserer Begeisterung für Landluft, große Maschinen, frisch gemähtes Heu und Weidetiere hingeben. Und Ihnen jemanden vorstellen, der buchstäblich von Natur aus eine Nische in der Bildagenturwelt belegt hat: Christian Mühlhausen, Journalist, Fotograf und Landwirt im Nebenerwerb ist der Mann hinter Landpixel, unserer Agentur des Monats.

Foto: www.landpixel.de


Landpixel ist ein bisschen anders als andere Agenturen. Hier kommen die vielfältigen Leidenschaften einer einzigen Person zusammen: Aufgewachsen auf einem landwirtschaftlichen Betrieb, hat Christian Mühlhausen nach seinem Studium der Forstwirtschaft zunächst als Journalist gearbeitet, bevor er 2005 in Landpixel diese Erfahrungen und seine große Leidenschaft, das Fotografieren, zusammengeführt hat. Zu den Kunden von Landpixel gehören neben der Fachpresse Verbände, Ministerien, Firmen und Agenturen. Doch nicht nur die Kunden, sondern auch die Landwirte selbst wissen die Authentizität der Bilder und den fachlichen Hintergrund sehr zu schätzen. Denn es ist eine erklärte Haltung, dass bei Landpixel die Bilder direkt vom Hof, vom Feld oder aus dem Stall kommen. Ohne gestellte Szenen oder künstliches Licht. Wer hier den Suchbegriff „Schwein“ eingibt, erhält nicht bloß süße rosa Ferkelchen, sondern echte Einblicke in die Schweinewirtschaft: von der praktischen Schweinehaltung über Schlachtung, Verarbeitung und Transport bis hin zur Sauenbesamung oder Impfung. Bei Landpixel wird nichts geschönt, sondern alles so dargestellt, wie es wirklich ist. Dabei liefert Landpixel bei Bedarf das Komplettpaket: Redaktionelle Texte und landwirtschaftliche Motive aus den wichtigsten Agrarregionen der Welt. Rund 100 Tage im Jahr ist Christian Mühlhausen dafür auf Reisen.

Foto: Mühlhausen/landpixel.de


Die Bilddatenbank von Landpixel umfasst etwa 120.000 Motive, von denen der überwiegende Teil von Christian Mühlhausen selbst fotografiert wurde. Nur, wenn ganz bewusst eine landwirtschaftlich nicht vorgeprägte Sichtweise gefragt ist, engagiert er freie Mitarbeiter oder kauft Bilderstrecken dazu.

Foto: hapo/Landpixel


Es ist in der Tat diese Authentizität, die uns veranlasst, Ihnen Landpixel an dieser Stelle vorzustellen. Hier geht es um nichts als um Landwirtschaft. Von jemandem, der weiß, wovon er redet und dem es gelingt, die Welt der Viehzucht und des Ackerbaus so einzufangen, wie sie wirklich ist. Wir sind ein kleines bisschen neidisch darauf, dass da jemand einen so beeindruckenden Nenner für die Vielzahl seiner Leidenschaften gefunden hat und mit der Kamera um den Hals über die Äcker dieser Welt reist. Aber Neid ist ja bekanntlich die höchste Form der Anerkennung, deshalb: Wenn Sie Landpixel kennenlernen wollen, rufen Sie uns an. Oder schauen Sie hier: www. landpixel.de.