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Mittwoch, 4. November 2015

Tipps & Tricks: Bilder im Responsive Design

Responsive Design, Adaptive Design - Zauberwörter, wenn es um neue Website-Gestaltung geht. Wir möchten uns hier nicht anmaßen, Ihnen diese Begriffe erklären zu wollen. Denn bei uns geht es um Bilder auf Websites von Unternehmen. Und bislang wurden Bilder im Web relativ statisch - sprich: in einer von Ihnen bestimmten Größe gezeigt und man konnte sich auf eine benötigte Pixel-Größe "verlassen". OK, mittlerweile arbeiten wir nicht mehr mit Monitoren, die 900 Pixel breit sind und klassische Seitenverhältnisse wie 2/3 oder 3/4 gelten längst nicht mehr: Smartphone-Bildschirme sind eher doppelt so hoch wie breit, manche Monitore auf dem Desktop zeigen über 2.500 Pixel in der Breite und wir hörten von Bildern, die bis zu 4.000 Pixeln groß gezeigt werden sollten. Und da setzt ja das Responsive Design an und bietet dem Browser verschiedene Größen / Dateien desselben Bildes an, je nach Darstellungsart.

Was uns hier beschäftigt, sind halt die Lizenzen und die Preise. Wie gehen die Bildagenturen mit Lizenzen für Websites im Responsive Design um? Lizenzpflichtige Agenturen berechnen teilweise den Anteil des Bildes an der Gesamtgröße der Seite - und da sind Pixel egal. Ganzseitig, 1/2 Seite etc sind da entscheidend und Sie bekommen die volle Originaldatei. Teuer aber groß.
Bei den Microstocks und den Lizenzfreien kaufen Sie die Bildgröße. Bei Microstocks ist der Unterschied zwischen 1 Euro für ein Mini-Bild und 10 Euro für eine große Originaldatei nicht wirklich wichtig - und zum Beispiel istock(photo) verkauft seine Bilder zu einem Festpreis, egal wie groß. Fotolia, dreamstime und andere werden von vielen Kunden mittlerweile ja nicht mehr in der simplen Standard-Lizenz eingekauft, weil diese Lizenz nicht reicht. Wer seine Bilder dann mit der Erweiterten Lizenz einkauft, bekommt in der Regel eh die größten Daten.

Allerdings - und das ist wichtig: Viele Microstock-Agenturen geben eine maximale Pixelgröße im Web (oder zB bei Facebook) an:

fotolia: 2000x2000x Pixel (1000x1000 Pixel bei Social Media)
istock: 1200x800 Pixel
Stocksy: 800x600 Pixel bzw. 1920x1080 Pixel bei umgestalteten Bildern
Bei den neuen Agenturen wie Stocksy und Offset oder den klassischen lizenzfreien Agenturen wie Image Source aus London ist dann aber die Bildgröße schon preisrelevant. Hier einmal die Preis- und Größen-Staffel von Image Source:



Um einen 27-Zöller mit einem Vollbild zu beglücken, müssten also EUR 330,- investiert werden. Da zuckt so mancher. Und deshalb hier unser Tipp des Monats. Im Responsive Design kann die Website die Information auslesen, wie groß der Viewport, also der Browser ist, ob er im Vollbild- oder Fenster-Modus läuft und kann dann dem Browser sagen, welches Bild geladen werden soll - vorausgesetzt, man speichert mehrere Größen und Formate eines Motivs vorher ab. Eine Website ist also theoretisch in der Lage, die gaaanz große Datei auch nur an die gaaanz großen Browser auszuliefern. Aber diese Größe sollte auch vorliegen, wenn ein Bild groß und fein gezeigt werden soll! Mehr als 10 oder 15% sollte ein Bild nicht im Browser vergrößert werden, außer, es darf künstlich unscharf, zB als Hintergrundmotiv, geladen werden. Dann könnten Sie theoretisch auch halb oder ein Drittel so große Bilder hochladen und es sieht immer noch schön aus.

Und hier stellt sich ganz einfach die Frage, wie groß denn die "Leser" das Bild brauchen. Wenn kein einziger Browser das Bild in 2500 Pixeln abfragt, warum dann die DIN A5+-Datei für EUR 330,- kaufen? Und dann noch der Aspekt der Bandbreite: Warum muss jedes Prepaid-Handy Riesenbilder laden, wenn der Monitor eh nur 600 Pixel breit ist?

Unser Tipp also: Lassen Sie Ihr Webteam den Viewport (Browsergröße und damit die Größe der dargestellten Bilder) auslesen und beobachten.
So werden Sie sehen, welche Bilder in welcher Größe benötigt werden und können sich darauf bei zukünftigen Bildkäufen einrichten.
Und falls Sie mit Bildern arbeiten, deren Agenturen die maximale Größe vorgeben: Bei diesen Pixel-Angaben geht es um die Größe der Bilddatei. Wenn Sie ein Bild von Shutterstock in 800x600 Pixeln abspeichern aber dem Browser stecken, dass er es in 1.600x1.200 Pixel zeigen soll, ist das fein. Denn würde ein Bilderdieb das Bild dreisterweise herunterladen, bekäme er halt nur die gespeicherten 800x600 pixel.

Der neue picture Tag ist eventuell noch nicht von allen Content Management Systemen integriert worden. Fragen Sie da sicherheitshalber nach. Falls weder CMS, noch Ihre Bilddatenbank das Größenmanagement automatisch übernehmen können, dann müssen halt mehrere Größen pro Motiv angelegt werden.

Dienstag, 6. Oktober 2015

Agentur des Monats: PLATNUM

Das ist keine Agentur wie jede andere: PLATNUM ist eine Plattform für fotografische Inspiration. So ungefähr zumindest kann man das beschreiben, was das Team von Susanne Abatenni da in den letzten Jahren aufgebaut hat.

Foto: PLATNUM / Daan Brand

PLATNUM bietet vielseitige Suchmöglichkeiten innerhalb eines sehr streng kuratierten Portfolios: Ausgewählte, zum Teil außergewöhnliche, vor allem sehr kreative Motive von professionellen Fotografen, die so woanders nicht zu finden sind.

Foto: PLATNUM / Tina Winkhaus

Die Agentur, die eigentlich eher eine „Bilddatenbank für exzellente Fotografie“ ist, spricht zuerst diejenigen Kunden an, die klassisch mit der Fotografen-Repräsentanz zusammenarbeiten – und hier ist man es gewohnt, sich zuerst den Stil eines Fotografen auszusuchen und erst dann an die Motivauswahl zu gehen. Das macht bei einer Bilddatenbank wenig Sinn, denn es sind zwar tolle Fotografen im Archiv, aber nicht mit allen Bildern. Zuerst nach einem Stichwort suchen und dann den Stil der einzelnen Fotografen zu sichten – daran müssen sich manche Kunden erst gewöhnen, aber dafür ist die Website auch ausgelegt.
Foto: PLATNUM / Karine Laval

PLATNUM hat Büros in New York, Hamburg und Berlin. Als anspruchsvoll kuratierte Bilddatenbank dient PLATNUM vielen Kreativen als Inspirationsquelle. Das künstlerische und gestalterische Niveau steht im Vordergrund, der Verkauf von Bildern ergibt sich daraus fast von selbst. Wir geben zu: Diese Auswahl so vielschichtiger Motive macht wirklich Spaß. Probieren Sie es selbst mal aus: http://platnum.co/browse
Und wenn Sie was finden, das Ihnen gefällt, sagen Sie uns Bescheid, wir kümmern uns dann gerne drum.

Thema des Monats: Intensiv und gut

Und schwupps, ist es auch schon wieder vorbei: Nachdem wir uns so lange darauf gefreut haben, ist das erste Bildbeschaffer Intensiv-Seminar jetzt schon wieder Geschichte. Aber es geht zumindest in unsere Geschichte ein, denn trotz aller Bescheidenheit möchten wir gerne einmal loswerden, dass es ein voller Erfolg war.



Insgesamt sind 27 Teilnehmer zum Intensivseminar gekommen. 27 neugierige Teilnehmer, die die Gelegenheit nutzten, sich mit konkreten Fragen und Anliegen direkt an die Referenten zu wenden. Ganz gleich, ob es eine rechtliche Fragestellung war, die der Medienrechtsanwalt Dr. Dirk Wieddekind (TaylorWessing) beantworten konnte, oder ein Anliegen im Zusammenhang mit der Archivierung von Bildern, was Petra Reimann in ihrem Workshop aufbereitete. Gefragt war im wahrsten Sinne des Wortes auch die Art Buyerin Patrizia Mosca, die Tipps rund um das Thema Bildsprache und Briefing im Gepäck hatte. Die Teilnehmer nutzten die Chance, sich an die Experten zu wenden und sich auch einmal untereinander über ihre tägliche Arbeit mit Bildern auszutauschen. Abgerundet wurde die zweitägige Veranstaltung nicht nur durch den Bildbeschaffer Alexander Karst, der als Experte aus der Praxis viele nützliche Tipps geben konnte, sondern auch durch das Reeperbahn Festival, dass für den passenden Ausgleich am Abend sorgte.

Uns hat das Intensiv-Seminar enorm viel Spaß gemacht, vielen Dank an alle, die dabei waren! Danke auch für die sehr guten, konstruktiven Rückmeldungen. Wir freuen uns, dass die meisten Teilnehmer vor allem die Nähe zur Praxis und die Möglichkeit, eigene Fragestellungen einzubringen, als wertvoll eingeschätzt haben. Genau so wollen wir nächstes Jahr weitermachen! Watch out for more: Das nächste Bildbeschaffer Intensiv-Seminar findet im Herbst 2016 statt. Lassen Sie sich gern schon vormerken!

Tipps & Tricks: Marke, Design oder Kunstwerk: Was darf ich zeigen?

In unseren Seminaren haben wir einen Knackpunkt gefunden, der immer wieder schwer verständlich ist und zu echten Problemen führen kann. Deshalb möchten wir ihn hier und jetzt klären.

Schauen Sie sich einmal dieses Bild an:


Foto: ONOKY
Sie sehen eine Küche, Blumenvasen und einen Buddha. Eine immer wieder kehrende Frage bei solchen Bildern: Was darf ich zeigen und was nicht? Die Blumenvase könnte ein geschütztes Design sein, oder vielleicht von einem Künstler gestaltet – und damit ein Kunstwerk. Der Herd könnte ein Markenprodukt sein, im Kleinen könnte vielleicht das Markenlogo erkennbar sein. Und damit haben wir drei rechtliche Ansätze, und zwei grundsätzlich unterschiedliche Antworten auf die obige Frage.

Marken und Designs – also zum Beispiel die IKEA Produkte, die Boffi Küche oder der Buddha aus dem Einrichtungshaus – werden vor Nachahmung geschützt, man kann eingetragene Marken und Designs recherchieren – beim Marken- und Patentamt oder beim europäischen Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt in Alicante.
Darf ich eine Marke oder ein Design zeigen? Die Antwort ist ein klares Jein. Die Frage dahinter: wird die Marke / das Design „ausgenutzt“? Der Begriff des Image-Transfers hilft hier sicher weiter. Bewegt sich der Bildnutzer im gleichen Markt wie die Marke? Dann sollten die Rechte geklärt werden. Aber auch nur dann. Wird die Marke nicht „berührt“, dann entsteht auch keine Markenverletzung. Es kann natürlich immer sein, dass der Markeninhaber auf die Barrikaden steigt. Dann hat man möglicherweise eine Klage am Hals – aber es ist nicht immer gesagt, dass ein Richter dann auch verurteilt.
Schließlich noch: Wird ein Markenartikel als „mein Ding“ bezeichnet – der Ferrari von Günther Netzer, die Rolex am Arm des CEOs – dann gehen die Markenrechte an diesem einen Artikel auf den Käufer über und der Zeigende hat kein Problem.

Anders allerdings, wenn das gute Stück von einem Künstler gestaltet ist und dieser seine Werke auch als Kunstwerke betrachtet: Mies van der Rohe und sein Barcelona Chair, Wilhelm Wagenfeld mit seiner Lampe – schöne Dinge, die vielleicht in DESIGN-Shops gekauft werden können, aber dennoch als Kunstwerke gelten. Hier gilt Urheberschutz und dessen erster Leitsatz sagt: Das Kopieren eines Werkes ist genehmigungspflichtig. Dazu gehört auch das Fotografieren.

Sitzt also der CEO auf seinem Barcelona Chair und trägt seine teure Uhr, sein Seidensticker Hemd und seinen Hugo Boss Anzug, dann müsste er das Zeigen allein des Barcelona Chairs klären.

Foto: Corbis Fancy / Great Stock
Bei diesem Bild sollte man sich also zumindest rückversichern, wer das Gemälde malte. Wenn es nicht die Tochter des Herren ist, könnte entweder der Künstler „meckern“, oder es könnte Ihnen auch eine Lizenz/Rechnung der Verwertungsgesellschaft Bildkunst ins Haus flattern, falls der Künstler von ihr repräsentiert wird. So bereits öfters geschehen in der Vergangenheit.

Stuhl, Füller, Vase: Kunstwerke? Oder geschützte Designs? Das Markenlogo des Laptop ist entfernt - aber ist das Laptop vielleicht als Formmarke oder Design geschützt?
Foto: westend61


Wir könnten Ihnen zu diesem Thema noch Stunden an Lesestoff liefern. Oder Sie zu unseren Seminaren einladen. Im Oktober / November sind wir wieder in Hamburg, München, Berlin, Köln und Frankfurt. Schauen Sie selbst.

Und hier noch ein Beispiel zum Üben.
Foto: westend61

Freitag, 4. September 2015

Agentur des Monats: evolve images


Als aufmerksamer Leser unseres Magazins dürfte Ihnen längst aufgefallen sein, dass wir bei der Auswahl unserer Agentur des Monats stets sorgsam vorgehen. Auch diesen Monat haben wir uns nicht ohne Grund für die junge Bildagentur Evolve Images aus Seattle, USA, entschieden. Die zeichnen sich nämlich aus durch ihr Portfolio aus hochwertigen, klassischen Fotografien. Im Zeitalter schneller und möglichst preiswerter Bilder sind Agenturen wie Evolve Images eine wahre Wohltat.

Dahinter stecken große Köpfe der Branche, allen voran CEO Mark Ippolito, seinerzeit Gründer von PhotoDisc, ein Mann mit goldener Nase. Als Chief Creative Officer sitzt neuerdings kein geringerer als Ex-Getty Kreativchef Lewis Blackwell im Managementboard und der Chief Operation Officer ist Robert Henson, Präsident des US-amerikanischen Bildagenturen-Verbandes PACA. Würden wir an Fußball denken, befänden wir uns hier also in der amerikanischen Champions League.

Evolve Images überzeugt durch Professionalität, Qualität und außerdem durch ein vereinfachtes Preismodell („EvoRights“), was es dem Kunden ermöglicht, in nur drei Klicks zu den besten Bildern der Welt zu gelangen – inklusive Nutzungsrecht. Die handverlesenen, kreativen Fotografen aus einem weltweiten Netzwerk, die sich bei Evolve exklusiv gut aufgehoben fühlen, stehen für sich.

Wenn Sie mehr über Evolve Images erfahren wollen, sprechen Sie uns gerne an. Einen Blick auf die neuesten Fotos und die Website können Sie hier werfen: http://www.evolveimages.com/-/galleries/newimages

Donnerstag, 3. September 2015

Agentur des Monats: Edith Images

Wen die Bildsprache des Zeit- oder SZ-Magazins anspricht, wer mit seinen Bildwelten auch ins Private gehen kann, dem sei hier die Agentur Edith Images empfohlen. Kein Big Player, aber halt authentisch, eigenwillig, manchmal sperrig, manchmal offen für Gedankenspiele und „Bilder im Kopf“.

Foto: Alena Schmick / Edith Images

Foto: Judith Krick / Edith Images

Die Agentur startete vor vier Jahren und stellte die ersten Bilder zwei Jahre danach online. Und das Spannende daran: Bei so ehrlichen, teilweise intimen, privaten Blicken auf die Menschen rechnen wir Bildbeschaffer oft mit nur eingeschränkten Model Releases – aber bislang fanden wir nur Bilder, die auch für die Werbung nutzbar wären, selbst diejenigen, die nach privaten Fotos von Strandurlauben und älteren Ruhrgebiets-Balkonierinnen schmecken. In der Regel sind die Bilder lizenzpflichtig, aber es gibt auch viele lizenzfreie Motive.
Wir freuen uns immer wieder, wenn frische Ideen von mutigen Menschen aufgegriffen werden.


Foto: Stephanie Jung / Edith Images

Deshalb küren wir Edith Images zur Agentur des Monats September.

Thema des Monats: Sensible Bilder - sensible Werbung

Eine Geschichte, die uns zeigt, wie klein die Welt ist, lasen wir in der Neuen Züricher Zeitung: Ein Pharma-Unternehmen entwickelte einen Schwangerschaftstest, mit dem die Trisomie 21, das Down-Syndrom, erkannt werden kann - werdende Eltern können sich also mit diesem Test für oder eben auch gegen ein möglicherweise behindertes Kind entscheiden. Jetzt wurde dieser Schwangerschaftstest beworben – unter dem denkwürdigen Namen „Tranquility“ und mit dem Portrait eines glücklichen Kindes mit Down-Syndrom.
Foto: soheresus.com
Übersetzung der Headline:
Der umfassendste, nicht-invasive
DNA-Test für Föten

Ob das Mädchen – oder deren Eltern – damit einverstanden waren, dass ihre Tochter für ein Präparat GEGEN ihre Tochter wirbt? Dieses Bild wurde ohne Rücksprache eingesetzt, die Mutter erfuhr davon über eine andere Mutter eines Down-Kindes, die das Plakat sah.
Wie kam die Werbeagentur an das Bild? Mag man sich jetzt fragen. Es gibt ja bei vielen Bildagenturen Portraits von behinderten Kindern, aber negative, diffamierende Nutzungen sind selbstverständlich untersagt. Die Geschichte treibt uns jetzt in die Niederungen des Bildermarkts: Zu Plattformen, die Bilder kostenlos anbieten – mit teilweise undurchsichtigen Lizenzen, Model-Releases und so weiter. Ursprünglich wurde das Bild von der Mutter des Kindes auf ihrem Blog soheresus.com veröffentlicht – hier schreibt sie über ihr Leben mit der Behinderung ihres Kindes – für Gleichgesinnte. Dieses Bild muss irgendwie den Weg auf die Plattform http://www.freelargeimages.com geschafft haben – wir wissen es nicht. Und dort fand ihn die Agentur des Pharma-Unternehmens. Es wurde sich natürlich entschuldigt, die Motive verschwanden aus der Werbung und der Bilder-Plattform.

Eine Geschichte, die uns lehrt, sensibel mit Bildern und Menschen umzugehen. Und für uns zusätzlich ein Anlass, um sich einmal bei den kostenlosen Bild-Plattformen umzuschauen und auch hier für Sensibilität zu plädieren. Unter diesem Aspekt – und unter dem Aspekt der Model- und Property-Releases machten wir ein paar Stichproben:

www.thestocks.im
Viele kleine Anbieter legen hier ihre Bilder zusammen. Man kann nicht erkennen, welche Lizenz dahinter hängt - mal eine Creative Commons Lizenz, mal nichts, dann ein Angebot von Pixabay mit ein paar Bildern und einer Such-Box, die dann zu Shutterstock führt - wer damit sauber arbeiten will, soll das gern mal versuchen - wir raten ab.

stocksnap.io
Ja, die Bilder könnten mit einer Creative Commons Lizenz OHNE Namensnennung hier stehen - aber beim Bild oder in den Metadaten steht nichts dazu. Sicher ist das nicht. Und ob auch tatsächlich die Fotografen die Bilder eingestellt haben, ist sehr fraglich.

unsplash.com
Ganz hübsche Bilder - und die Chance, dass die Bilder auch tatsächlich von den Fotografen stammen, ist recht hoch. Nur: Keine Angaben zu Model- oder Property-Release und das bei teils recht intimen Portraits.

freelargeimages.com/
Hier scheint wahllos - und vor Allem: egal welches kreatives Niveau - zusammengelegt zu werden, was irgendwo gefunden wurde. Hier soll auch das Bild des Mädchens gefunden worden sein. Wir raten auf jeden Fall ab.

de.freeimages.com/
Ein paar gruselige Umsonst-Bilder, die unter Bilder von iStock gemischt werden. Sucht man unter den kostenlosen, werden trotzdem auch die Kaufbilder von iStock angezeigt.



pixelio
Über pixelio haben wir bereits zur Genüge geschrieben, deshalb hier nur der Link zum aktuellsten Artikel.

Diese Liste könnten wir ausarten lassen, aber dies sollte als kleiner Einblick reichen.