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Dienstag, 7. Oktober 2014

Agentur des Monats: OFFSET

Ein Geheimnis dieser Agentur lüften wir erst am Schluss, ein anderes verraten wir schon jetzt: Offset ist eine Agentur für lizenzfreie Bilder, die sie eigentlich dann doch nicht ist. Hier folgt die Funktion der Form. Gefragt war ein einfaches Abrechnungsmodell für hochwertige Fotografen, beantwortet wurde das mit der Gründung von Offset. So ungefähr könnte man das sagen.




Feet of a man wearing pink socks and elegant shoes, (c) Val Ely / offset

Also, nochmal von vorn: Offset ist eine klassisch anmutende Bildagentur mit exklusiven Portfolios von tollen Fotografen und Produktionsteams. Aktuell sind mehr als 100.000 Motive über Offset zu haben, jeden Monat kommen 6.000 weitere hinzu. Das künstlerische Niveau jedes einzelnen Bildes ist erkennbar hoch.

Young girl shaking her hair while sitting on skateboard, (c) Summer Murdock / offset

Die Fotografie wird hier noch als Kunst verstanden, nicht als Massenware. Und das macht vor dem Hintergrund des oben erwähnten Geheimnisses besonders Freude, denn – Vorhang auf: Offset gehört zu Shutterstock. Aber es ist nur eine schmale Schnittstelle, die Mutter und Tochter teilen, und das sind die Berater in der New Yorker Firmenzentrale. Unsere Agentur des Monats hat es aber tatsächlich geschafft, sich einen eigenen Namen zu machen. Die Fotografen bieten hier auswählte Motive ihres Portfolios an, die es sonst nirgendwo gibt. Und die können sich sehen lassen. Daniel Cheong zum Beispiel, Hausfotograf beim saudischen König. Oder die Clickin ´Moms, die dafür Sorge tragen, dass auch mal ungestellte, natürliche und ehrlich anmutende Familienmotive im Angebot landen.

Little girl being tickled, (c) Val Ely / offset
Thematisch ist Offset so gesehen auch nur in einer Hinsicht festgelegt: Der Fotograf ist das Kriterium, nicht das Motiv. Da kann nur Gutes bei rauskommen. Und das sieht man bei Offset auf jedem einzelnen Bild.

Thema des Monats: Das Fotografieren Ihrer Mitarbeiter und Kunden

Heute wollen wir uns mal mit dem Thema Bildrechte auf internen Veranstaltungen und Hausmessen beschäftigten, also mit Bildern, die innerhalb eines Unternehmens aufgenommen werden. Das kommt nicht zuletzt vor dem Hintergrund der bevorstehenden Weihnachtsfeier-Zeit gerade recht! Denn ganz ehrlich, wollen Sie nicht gerne nach einem schönen Event darüber berichten und die Fotos zeigen? Als geschulte Leser und Kunden der Bildbeschaffer wissen Sie natürlich, dass das nicht so ohne weiteres geht. Aber ein paar Ausnahmen gibt es eben doch, und die verraten wir Ihnen!


Foto: cultura / Matelly


Egal ob Kunden- oder Mitarbeiterevent: Niemand muss im Vorfeld mit Model-Release-Verträgen herumlaufen, um sich die Einwilligung aller Event-Teilnehmer zu holen. Vielmehr nämlich reicht es schon zu wissen, dass ein stilles Einvernehmen genügt, um Teilnehmer einer Veranstaltung so zu fotografieren, dass sie bei einer späteren – nicht-kommerziellen – Veröffentlichung gut zu erkennen sind.

Dieses stille Einvernehmen heißt auf Juristendeutsch: konkludentes Verhalten. Bekommt eine Person mit, dass sie fotografiert wird – was der Fall sein sollte, wenn sie „gut getroffen“ ist – dann hat sie in dem Moment die Möglichkeit, einer Veröffentlichung zu widersprechen oder sie an Bedingungen zu knüpfen. Tut sie dieses nicht, kann sie "konkludent" davon ausgehen, dass das Bild zur Dokumentation des Events gezeigt wird.

Auf Nummer sicher gehen Veranstalter des lieben Friedens Willen aber dann doch noch mit einem extra Hinweis, entweder auf der Einladung oder per Schild am Eingang, auf dem steht, dass die Gäste gegebenenfalls beim Fotografen widersprechen sollen, wenn sie nicht fotografiert werden wollen.

Aber Achtung, all das gilt vorsichtshalber niemals bei Kindern (ohne expliziter Einwilligung der Eltern) und auch nicht im Falle einer kommerziellen Verwendung. Soll beispielsweise mit einem Foto eine Folgeveranstaltung beworben und ein Flyer gedruckt werden, gilt die "Konkludenz" nicht mehr. Dann ist die Dokumentation einer Einwilligung sinnvoll und ratsam. Dafür gibt es inzwischen tolle technische Lösungen: Die Videofunktion der Kamera oder auch Apps wie „iRelease“ für Smartphones.

Bei Mitarbeiterfotos verhält es sich noch etwas anders. Diese sind in Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit (der Fräser an der Fräse) grundsätzlich im Rechtssinne keine „schützenswerte Persönlichkeit“, sondern ein Teil des Unternehmens. Wenn ein abgebildeter Mitarbeiter aber extra ausgewählt wurde, sichtlich von seiner Arbeit aufschaut, eine Pose macht oder sonstwie vom beruflichen Ablauf abweicht, genießt er Persönlichkeitsrechte. Wenn Arbeitgeber nicht bereits im Arbeitsvertrag entsprechende Klauseln untergebracht haben, ist also Vorsicht geboten. Denn bevor das Gesicht eines Kollegen tatsächlich von einem Plakat herunterlächelt, ist Zustimmung im „konkludenten“ Sinne nicht mehr ausreichend.

Aber zusammenfassend lässt sich sagen: Sie dürfen Ihre Kunden und Mitarbeiter zu Events im Haus einladen. Und sie dürfen Sie dabei fotografieren und die Fotos hinterher in der Haus- und Hofzeitung  im Zusammenhang mit dem Event veröffentlichen. Das genehmigen Ihnen die abgelichteten Personen nämlich ganz einfach dadurch, dass sie sich nicht dagegen wehren. Jede Nutzung darüber hinaus - auch das Zeigen auf Facebook ist ja für viele Menschen ein Problem... - muss dann allerdings wieder geklärt werden.




Falls Sie jetzt Lust auf mehr haben: Hier geht´s zu unseren Seminaren.

Tools & Tricks: Der Bildnachweis-Generator

Es passiert nicht ohne Grund, dass die meisten Agenturen – insbesondere die Microstocks – einen gut lesbaren Bildnachweis fordern, wenn ein Motiv bei Facebook platziert werden soll. Schließlich sind die AGBs des Social Media-Riesen nicht gerade urheberfreundlich, ganz im Gegenteil: Die Metadaten eines Bildes werden beim Hochladen automatisch gelöscht.

Weil das natürlich nicht geht, weil aber Facebook auch schon zum guten Ton einer ausgereiften Werbestrategie gehört, ist es ratsam, seine Bilder, wenn schon nicht mit einem Wasserzeichen, so doch mit einem Credit zu versehen. Dafür gibt es den Bildnachweis-Generator!

403 Pixel - die benötigte Breite für einen Facebook-Post


Und der kann sogar noch mehr: Damit die Bilder in den sozialen Netzwerken nicht zu groß sind – etwa 403 px reichen, aber manchmal können es auch 600 sein – kann mit dem Generator die Größe des Bildes selbst festgelegt werden. Es ist also ein Creditgenerator und Schneidewerkzeug gleichermaßen. Einfacher geht es nicht!



Wer also künftig bei uns ein Bild kauft und herunterlädt, wird unseren Bildnachweisgenerator kennenlernen. Er fragt ab, wie groß das Bild sein soll und ermöglicht die Inschrift des Credits. Probieren Sie es ruhig mal aus und trauen Sie sich endlich ohne Sorge, Bilder auch bei Facebook zu veröffentlichen. Die Credits sind Ihnen sicher.

Donnerstag, 4. September 2014

Agentur des Monats: Turbosquid

So eine Agentur hatten wir noch nie im Magazin. Irgendwie anders, irgendwie lustig. Dabei eigentlich doch ganz normal. Turbosquid ist eine Agentur, die damit wirbt, dass das, was sie anbietet, gar nicht wirklich ist. Die sich dazu sogar explizit in einem Youtube-Video erklärt, weil das offenbar notwendig ist. Oder weil sie einfach Humor haben. Egal, gut sind sie auf jeden Fall.



Brücken, Autos, Schuhe, Waffen, Möbel, Smarthpones und sogar Menschen zum Superschnäppchenpreis. Ein iPhone für 15 Dollar! Eine komplette Küche für 149 Dollar! Ein ganzer Mann, wahlweise in Kleidung oder Unterwäsche, in allen wünschenswerten Gemütsverfassungen und mit einem gepflegten, vollständigen Gebiss für gerade einmal 999 Dollar! Glauben Sie nicht? Ist aber so! All das und noch viel mehr gibt es bei TurboSquid. Natürlich handelt es sich bei den Motiven um reine Computergrafiken, alle in 3D, alle „not real“. Aber sie sehen so realistisch aus, dass offenbar zahlreiche Interessenten die Kundenhotline strapazieren, weil sie nicht glauben können, was sie sehen. Und am liebsten gleich einen Nachtclub  eröffnen, nur weil das Soundsystem auf Turbosquid so unglaublich günstig ist. Selbst wenn diese Behauptung ein reiner viraler Marketinggag ist: Wir finden es unglaublich lustig!

Die Agentur aus dem US-amerikanischen New Orleans vermarktet dreidimensionale Grafiken und Animationen für Spieleentwickler, Produktionsstudios, Architekten und andere Kreative auf der ganzen Welt. Als Pioniere der 3D-Industrie sind die Gründer bereits seit 1993 am Markt tätig. Einige Jahre später, im Jahr 2000, entstand TurboSquid aus der Idee heraus, 3D-Kreativen eine Plattform zu bieten, auf der sie ihre Kreationen hochladen und direkt zum Verkauf anbieten konnten. Heute, 14 Jahre später, stehen auf TurboSquid mehr als 300.000 3D-Modelle von über 30.000 Künstlern zur Verfügung, genutzt wird das Angebot von über 2,5 Millionen Kunden.

Machen Sie sich den Spaß, gönnen Sie sich fünf Minuten Pause, schauen Sie sich die Website an und staunen Sie, was es nicht alles schon nicht wirklich gibt: www.turbosquid.com. Wir finden TurboSquid super!  Und falls Sie es nicht auf der Seite finden, hier auch der Link zum Video, das alles erklärt: https://www.youtube.com/watch?v=T6W3oiifhKE

Thema des Monats: Bilddatenbanken

In diesem Magazin wollen wir uns endlich einmal wieder der Frage widmen, was Sie eigentlich mit all den Bildern machen, die wir für Sie beschaffen. Inzwischen dürfte da ja schon eine ganze Menge zusammengekommen sein. Ganz abgesehen von den Beständen, über die Sie ohnehin schon verfügen. Nicht, dass da tausende Motive, ungenutzt und willkürlich verwahrt, vor sich hin ruhen. Um jedes einzelne wäre es schade.

Es ist das eine, gute Bilder zu finden, zu kaufen und für einen bestimmten Zweck einzusetzen. Und es ist das andere, diese Bilder anschließend so aufzubewahren, dass sie jederzeit wieder zum Einsatz kommen können. Manche Menschen verzweifeln schon privat an der Herausforderung, ihrer Schar an Familienfotos Herr zu werden. Wie soll das erst in einer Agentur oder einem großen Unternehmen sein, in dem sich über die Jahre Unmengen an Bildmaterial ansammeln? Wo es auch um die Frage geht, ob die bestehenden Lizenzen eine Wiederverwendung überhaupt hergeben? Für viele eine schier unlösbare Aufgabe, weil es keine Standardlösung gibt. Jedes System ist unterschiedlich und jeder Kunde stellt ganz andere Anforderungen an sein Bildarchiv.

Da gibt es den Großkonzern, der für zahlreiche Anlässe über die Bildbeschaffer zahlreiche Motive kauft. Der die meisten davon nur einmal verwendet und ablegt. Der aber vielleicht nicht weiß, dass er damit über die Jahre eine ganz stattliche Bilddatenbank in seinen "gekauften Bildern" aufgebaut hat. Der womöglich auch noch im eigenen Bestand Motive vorliegen hat, die ohne weitere Lizenzierung wiederverwendet werden können. Der sie aber nicht findet, weil die Verschlagwortung nicht ganz eindeutig ist oder Angaben zur Lizenz gar nicht erst vorliegen. Das ist eine der großen Herausforderungen, die wir lieben: Wir durchforsten Ihr Archiv, verschlagworten Ihr Material, stellen den Lizenzstatus fest und legen eine Maske drüber, die es Ihnen erlaubt, mit wenigen Suchworten das passende Bild zu finden. Ohne dass Sie dafür noch einmal auf externe Dienstleister oder Bildagenturen zugehen müssen.

Andere hingegen wollen ein nachhaltiges Archiv erst aufbauen. Dann beraten wir hinsichtlich geeigneter Schlagworte, helfen bei der Bildersuche und sorgen dafür, dass die Bilder rechtlich einwandfrei in die Datenbank eingepflegt werden, um später nicht für böses Erwachen zu sorgen. Und dass jeder Mitarbeiter, der mit Bildern arbeitet, auch den geeigneten Zugang dazu findet.

Wenn es die Umstände erfordern, kommen wir dafür für ein paar Tage zu Ihnen. Vielleicht bringen wir sogar noch ausgewiesene Experten mit, Petra Reimann von pixoline, die sich auf dem Markt der hunderte von Datenbank-Anbietern bestens auskennt und maßgeschneiderte Softwarelösungen entwickelt. Oder aber wir vergeben einen Auftrag direkt an unsere Partner Sodatech aus Zürich – die zeichnen für unsere Datenbank verantwortlich, mit der wir Ihre Aufträge ausführen und die mit der einen oder anderen Kundendatenbank bereits direkt verknüpft ist.

Kurzum: Sparen Sie Zeit und Geld und kümmern Sie sich um die wichtigen Themen des Lebens. Aber genießen Sie dabei immer einen schnellen und treffsicheren Zugriff auf Ihre Bilder. Wenn Sie mögen, helfen wir Ihnen dabei oder erzählen Ihnen von guten Beispielen namhafter Kunden, die mit uns ihr Archiv neu aufgestellt haben.

Tipps & Tricks: Seminare

Als Empfänger dieses Newsletters unterstellen wir Ihnen eine gewisse Affinität zum Thema Bilder. Vermutlich haben Sie täglich damit zu tun, sonst würden wir uns wohl kaum kennen. Das passt ja schon mal.

Wenn Sie jetzt auch noch aus München, Frankfurt oder Köln kommen, könnte das wie ein Omen sein. Denn da kommen wir ja auch bald hin. Mit unseren Kompaktseminaren Bildbeschaffung, die Ihnen alle Tricks und Kniffe an die Hand geben, die Sie im täglichen Umgang mit Bilder brauchen.

Und die Ihnen jede Menge Raum geben, um Dinge zu klären, die Sie immer schon mal geklärt haben wollten. Wäre das nicht der ideale Aufhänger, um Ihren Chef oder Vorgesetzten zu überzeugen, dass Sie mal wieder eine Weiterbildung benötigen? Die nicht nur die Lösung bildrechtlicher Fallstricke verspricht, sondern mit 249 Euro pro Kopf auch noch vergleichsweise preiswert ist?

Die Seminare beginnen jeweils um 10 Uhr, dauern etwa sechs Stunden und beinhalten Wissenserweiterung, Kurzweile, Netzwerkaustausch und sogar ein köstliches Lunch.

Ein paar Plätze sind noch frei:

Freitag, 26. September 2014: Berlin
Freitag, 24. Oktober 2014: München
Montag, 24. November 2014: Frankfurt
Montag, 08. Dezember 2014: Köln

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung und einen unterhaltsamen Austausch.

Mittwoch, 13. August 2014

Tipps & Tricks: Was Sie schon immer lernen wollten

Das Wichtigste zuerst: Die Termine für die Bildbeschaffer-Seminare stehen fest. Mit einem prallen Programm aus brennenden Fragen, die wir Ihnen nicht nur hier im Magazin, sondern auch live näherbringen wollen. Damit Sie up-to-date sind, keinen Trend verpassen und vor allem immer auf der rechtlich sicheren Seite sind.

Im Gepäck hat Seminarleiter Alexander Karst gleich mehrere spannende Fragen: Wohin entwickelt sich der Microstock-Trend, was haben Sie als Unternehmen davon? Rechte mit Filmen? Rechte  von Mitarbeitern und Kunden auf Bildern? Worauf muss ich bei der Weitergabe von Bildern an Dritte achten? Antworten darauf und natürlich wie immer auch auf Ihre ganz akuten Fragen aus der Praxis finden Platz, Gehör und Antwort an einem der folgenden Termine:

Dienstag, 09. September 2014: Berlin
Freitag, 26. September 2014: Hamburg
Freitag, 24. Oktober 2014: München
Montag, 24. November 2014: Frankfurt
Montag, 08. Dezember 2014: Köln

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung und spannende Stunden der Wissensvermittlung!

Weitere Informationen finden Sie hier.