Wenn uns der Sommer in die Knie zwingt, wir genötigt sind, es uns drinnen gemütlich zu machen, wenn die Sonne und der blaue Himmel nur noch als verzerrtes Traumschema in unserer Erinnerung auftauchen, und nicht nur dann, dann können wir froh sein, dass es Kreative gibt, die uns wenigstens für den geschlossenen Raum die so lebenswichtige Abwechslung bringen.
Aus aktuellem Anlass wollen wir uns deshalb mit unserem Thema des Monats im Juli einem Abreißkalender widmen, den wir ach so gerne schon auf unserem Schreibtisch stehen hätten, aber nein, das aktuelle Jahr ist ausverkauft: Der Poladarium Kalender ist das täglich Polaroid für Ästheten.
In Zusammenarbeit mit Lars Harmsen, Professor im Fachbereich Design an der FH Dortmund und Geschäftsführer der Magma Branddesign GmbH, wurde das POLADARIUM erstmals für 2012 auf den Markt gebracht. Trotz Nachproduktion ist es längst vergriffen – was für sich spricht. Deshalb geht es ins zweite Jahr und die Produktion ist abgeschlossen, der Sofortbildkalender für jeden Tag ist ab sofort für 2013 zu erwerben.
Die Idee ist aus unserer Sicht deshalb so charmant, weil sie eine einzigartige Fläche bietet für Künstler und Anhänger einer ganz besonderen Spezies der Fotorafie: der Polaroid-Technik. Jeder Tag ist mit einem neuen Motiv bestückt, auf der Rückseite befinden sich alle relevanten Informationen zum Bild und zum jeweiligen Fotografen. Welche Fotos es ins POLADARIUM schaffen, wurde über eine hochkarätige Jury aus Kreativen der Medien- und Designbranche entschieden. Anfang des Jahres folgten 485 Teilnehmer aus 24 Ländern dem Aufruf von Magma Brand Design und luden ihre Polaroidfotos hoch. Die Jury wählte schließlich 366 Fotos aus, die nun im druckfrischen POLADARIUM 2013 einen ästhetischen Vorgeschmack auf das kommende Jahr geben.
Mehr Infos zum POLADARIUM gibt es hier: http://poladarium.de/
Posts mit dem Label Thema des Monats werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Thema des Monats werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Mittwoch, 27. Juni 2012
Dienstag, 6. Dezember 2011
Thema des Monats: Echte Fotografen. Zum Beispiel Jan Hosan
Es gibt Fotografen, die haben keine Zeit für Bildagenturen. So einer ist Jan Hosan, ein Industry- und Corporate-Fotograf, der nur selten in seinem Studio in der Nähe von Köln anzutreffen ist.
Die Frage, ob er seine Bilder denn mal für 10 Euro verkaufen möchte, beantwortet er lakonisch mit „Dann geh ich lieber auf den Bau. Ich bin Fotograf geworden, weil ich ein tolles Bild machen will. Nicht des Geldes wegen“.
Dennoch: knapp 1.000 seiner Bilder lagen schon früher bei Bilderberg, neue Bilder sind jetzt im Archiv von fotogloria zu finden. Zwar nicht extra für ein Archiv geshootet, sondern die ganz klassische Zweitverwertung – aber das macht es so spannend: Bei einer Auftragsproduktion in Industrieanlagen wie zum Beispiel der Holzpellet-Herstellung eröffnen sich dem Fotografen viele Perspektiven, die einem Stock-Fotografen nicht gewährt werden. Und falls Personen beteiligt sind, wird die Frage nach den Model-Releases gleich mit geklärt, sonst gehen die Bilder nicht ins Archiv.
Jan Hosan sieht gute Gründe, seine Erfahrung und sein Können auch weiterhin nicht unter Wert verkaufen zu müssen: Stilsichere Konzepte, die richtige Technik mit dem richtigen Equipment, gepaart mit aufwändiger Akquise, helfen ihm dabei.
Die Frage, ob er seine Bilder denn mal für 10 Euro verkaufen möchte, beantwortet er lakonisch mit „Dann geh ich lieber auf den Bau. Ich bin Fotograf geworden, weil ich ein tolles Bild machen will. Nicht des Geldes wegen“.
Dennoch: knapp 1.000 seiner Bilder lagen schon früher bei Bilderberg, neue Bilder sind jetzt im Archiv von fotogloria zu finden. Zwar nicht extra für ein Archiv geshootet, sondern die ganz klassische Zweitverwertung – aber das macht es so spannend: Bei einer Auftragsproduktion in Industrieanlagen wie zum Beispiel der Holzpellet-Herstellung eröffnen sich dem Fotografen viele Perspektiven, die einem Stock-Fotografen nicht gewährt werden. Und falls Personen beteiligt sind, wird die Frage nach den Model-Releases gleich mit geklärt, sonst gehen die Bilder nicht ins Archiv.
Jan Hosan sieht gute Gründe, seine Erfahrung und sein Können auch weiterhin nicht unter Wert verkaufen zu müssen: Stilsichere Konzepte, die richtige Technik mit dem richtigen Equipment, gepaart mit aufwändiger Akquise, helfen ihm dabei.
Abonnieren
Posts (Atom)