Themen

⎪ ⎪ Zur Bildbeschaffer Website ⎪ ⎪ Knowledge Blog ⎪ ⎪

Dienstag, 4. September 2012

Thema des Monats: Fotomarathon Hamburg




Wie trainiert man für einen Fotomarathon? Gewichte heben für schnelleres Kamera-Zücken? Rudern für fixes Zoomen? Judo für das Ergattern der richtigen Position? Immerhin schließen die Veranstalter nicht das Tragen von Ellenbogenschonern und Schulterpolstern aus! Auf das Thema des Marathons kann man sich nur leider nicht vorher einschießen – denn das wird erst zum Start am Sonnabend, dem 15. September um 10 Uhr bekannt gegeben.

Auch wenn die Teilnehmer keine Sportskanonen sein müssen – die Wege zwischen den drei Stationen des Fotomarathons dürfen auch motorisiert genommen werden – an die Grenzen ihres Könnens werden sie ganz bestimmt geführt. An jeder Station werden 8 Motiv-Briefings ausgeteilt – die Teilnehmer müssen also binnen 12 Stunden 24 Motive im Kasten haben und dürfen im Ziel auch tatsächlich nur 24 Bilder auf dem Kamera-Chip abgeben – unbearbeitet, natürlich! Es ist also nicht nur ein schnelles Auge während der Aufnahmen gefragt, sondern auch ein schneller Entschluss bei der Auswahl. Denn wer zu spät abgibt, ist raus.

Die 165 freien Plätze waren schon recht früh vergeben. Wer unbedingt teilnehmen möchte, kann noch bis zum Freitag, 7. September, an der Verlosung von fünf Plätzen durch den Sponsor Campari teilnehmen: http://www.campari.com/de/de/news/gewinnspiel-fotomarathon/

In Deutschland gibt es noch weitere Fotomarathon Veranstaltungen: Berlin, Kempten und München.


Links:

Agentur des Monats: Biosphoto



© Biosphoto / Olivier Digoit

Catherine Deulofeu bezeichnet sich als militante Naturschützerin – mit der Kamera als Waffe begann sie vor 25 Jahren, eng mit NGOs wie WWF zusammen zu arbeiten, dabei aber keine Schlachtfelder zu fotografieren, sondern das Schöne, das es zu bewahren gilt.

So entstand eine Bildagentur, die heute mit 450 Fotografen und Bilder aus weiteren 30 Partneragenturen arbeitet. Neben rund einer Million Bildern finden Sie auch 20.000 Footage Clips – alles wissenschaftlich korrekt aufbereitet, dabei aber einfach schöne Motive, nicht nur für unsere Reisekunden.
© Biosphoto / A. B.

Die Szene der Natur- und Reisefotografen steht unglaublich unter dem Druck der Microstocks, denn eigentlich sind die meisten schönen Plätze dieses Planeten mit einer normalen Digitalkamera erreichbar. Das geht an niemandem spurlos vorbei. Aber Biosphoto hat das richtige Auge und die richtigen Partner, die es sogar schaffen, Model Releases von Mönchsschülern aus Burma zu bekommen.

Eine Agentur, die fachlich versiert, mit wunderschönen Bildern bestückt und dabei auch noch mit netten Menschen gesegnet ist, macht es uns sehr, sehr leicht, Biosphoto zur Agentur des Monats zu küren.

Tools & Tricks: KSK und die Chefs von Werbeagenturen




Bislang galt die These, dass der Geschäftsführer einer GmbH sein Gehalt per Gesellschaftervertrag aufsplitten kann, um nur noch auf den kreativen Teil seiner Arbeit Künstlersozialabgabe (KSA) zu zahlen. Das wurde jetzt überprüft – Ergebnis unschön. 

Anwalt Andri Jürgensen: "Nun kann man nur noch sparen, indem man ein Gehalt zahlt und die künstlerische Leistung separat abrechnet. Dabei kommt es weniger darauf an, dass er über die Rechnung nachweist, was er konkret macht. Die Rechnungen für die künstlerische Arbeit können auch wieder 50:50 sein, also pauschal. Nur darf eben nicht das Gehalt im GF-Vertrag aufgesplittet sein, das hilft nicht mehr."
 
Und da die Akquise-Arbeit zum künstlerischen Teil gehört, genau so wie das Rechnungschreiben oder den Grafiker briefen, stellt sich die Frage, ob sich die Mühe dann noch lohnt?

Diese Frage können Sie gern weiterleiten an den Anwalt Andri Jürgensen auf www.kunstrecht.de oder schauen Sie einmal in dieses PDF.

Dienstag, 7. August 2012

Agentur des Monats: Gallery Stock


Es gibt sie noch, die kreativen Fotografen. Fotografen, die den Weg zu einer Bildagentur nie, nie beschreiten würden. Warum auch? Um ihre Bilder neben Lizenzfreien oder sogar Flickr-Motiven zu sehen? „Wir haben Fotografen, die zu gut sind für eine Bildagentur – also starten wir selbst eine“, mag sich denn auch das Team der Bernstein & Andriulli Representatives gesagt haben. So startete Gallery Stock: Absolute Fotografie, feinste Models, das ganz Besondere halt.

Die Bilder hauen uns um. Wir merken sofort, dass die Bilder nicht einfach nur für Stock geschossen wurden. Da finden wir Shoots mit Models, die für diesen einen Job gebucht wurden. Mehr nicht. Alle weiteren Verwendungen fragt Gallery Stock bei den Models für Sie an. Das mag länger dauern als bei normalen Stock-Agenturen, aber das verzeiht man den Bildern eh.  

Im Laufe der Zeit fand Gallery Stock auch Zugang zu Sammlungen aus den Frühzeiten der Fotografie, wie dem George Eastman House oder dem Museum of the City of New York. Es ist nicht nur rein werbliche Fotografie, die wir bei Gallery Stock finden. Die Repräsentanten von Bernstein & Andriulli haben es geschafft, aus den Bildern ihrer Fotografen ein rundes Angebot zu formen und viele weitere Fotografen wie Aga Khan mit ihren Bildern für Gallery Stock zu begeistern – keine klassische Stock-Fotografie, nicht immer frei für die Werbung – aber so überragend, dass wir sie zur Agentur des Monats gewählt haben.

Was sagen Sie? Hier geht´s lang.

Bild: Gallery Stock / Daniel Ward: Beauty profile of woman with long blonde hair

Thema des Monats: Facebook und Stockbilder


Wie oft hatten wir Ihnen dieses Thema Social Media / Urheberrecht eigentlich schon in unserem Magazin ausgebreitet? Vor einem Jahr hatten wir so viel zu diesem Thema zu erzählen, dass wir anstelle eines Artikels gleich einen abendfüllenden Vortrag mit dem  Fachanwalt unseres Vertrauens organisierten. Dürfen wir noch einmal? Wir müssen. Und wollen. Weil wir einen Grund haben, einen ganz praktischen. Es geht um Ihren Alltag.

Unsere Kunden stellen uns immer öfter diese Frage: Dürfen Agentur-Bilder auf „unsere“ Facebook-Seite? Na, Sie müssen nicht raten. Auf eine so einfache Frage gibt es leider keine einfache Antwort. Von den beiden Microstock-Agenturen fotolia und panthermedia haben wir ein deutliches Nein erhalten, zwar verpackt in viel juristisch klingendem Text, aber immerhin ein Standpunkt. Und einige Agenturen stellen ein glasklares Jein in den Raum. Glasklar deshalb, weil es mit zwei einfachen Regeln verknüpft wird, die Ihnen die Arbeit mit Facebook ermöglicht:

Erstens – und das ist sicher noch das Einfachste: Stellen Sie die Bilder niemals in Originalgröße bei Facebook ein. So kann auch niemand ein Original-Stockbild herunterladen. Und zweitens hoffen wir jetzt ganz doll, dass Sie die Bilder noch bearbeiten, das Kundenlogo platzieren, Elemente verfremden – so, dass sich das Facebook-Bild grundlegend vom Original unterscheidet.

Nehmen Sie diese beiden Regeln aber bitte nicht für jedes Bild. Denn dieser Kamm ist zu grob, als dass sich damit jeder Schopf glattziehen ließe. Fragen Sie uns lieber. Genau solche Fragen besprechen wir ja nun einmal gern mit Ihnen.

Denn unser Job soll ja sein, Sie vor Problemen wie diesen zu schützen.
Dass auch Bilder bei Facebook gefunden werden, beweist der erste uns bekannte Fall aus Halle: Ein User postete ein urheberrechtlich geschütztes Bild einer Quietsche-Ente auf der Unternehmens-Page bei Facebook, woraufhin das Unternehmen dann zahlen durfte.

Tipps & Tricks: Tools für Ihre Arbeit

Jeden Tag arbeiten wir gern für Sie. Jeden Tag nehmen wir Ihnen Arbeit ab. Und dabei stellen wir einige kleine Helferlein für Sie bereit. Hier der schnelle Überblick:

Unser Briefing-Formular für alle Recherche-Anfragen finden Sie hier.

Einen sauberen aber pflichtfreien Studio-Shoot buchen Sie hier.

Die ganze Liste aller relevanten Bildquellen laden Sie sich hier herunter,

genauso wie unser Überblick zu Microstocks.


Fehlt noch etwas? Schreiben Sie uns. Weil wir so gerne kleine Helferlein sammeln.

Mittwoch, 27. Juni 2012

Thema des Monats: poladarium

Wenn uns der Sommer in die Knie zwingt, wir genötigt sind, es uns drinnen gemütlich zu machen, wenn die Sonne und der blaue Himmel nur noch als verzerrtes Traumschema in unserer Erinnerung auftauchen, und nicht nur dann, dann können wir froh sein, dass es Kreative gibt, die uns wenigstens für den geschlossenen Raum die so lebenswichtige Abwechslung bringen.

Aus aktuellem Anlass wollen wir uns deshalb mit unserem Thema des Monats im Juli einem Abreißkalender widmen, den wir ach so gerne schon auf unserem Schreibtisch stehen hätten, aber nein, das aktuelle Jahr ist ausverkauft: Der Poladarium Kalender ist das täglich Polaroid für Ästheten.

In Zusammenarbeit mit Lars Harmsen, Professor im Fachbereich Design an der FH Dortmund und Geschäftsführer der Magma Branddesign GmbH, wurde das POLADARIUM erstmals für 2012 auf den Markt gebracht. Trotz Nachproduktion ist es längst vergriffen – was für sich spricht. Deshalb geht es ins zweite Jahr und die Produktion ist abgeschlossen, der Sofortbildkalender für jeden Tag ist ab sofort für 2013 zu erwerben.

Die Idee ist aus unserer Sicht deshalb so charmant, weil sie eine einzigartige Fläche bietet für Künstler und Anhänger einer ganz besonderen Spezies der Fotorafie: der Polaroid-Technik. Jeder Tag ist mit einem neuen Motiv bestückt, auf der Rückseite befinden sich alle relevanten Informationen zum Bild und zum jeweiligen Fotografen. Welche Fotos es ins POLADARIUM schaffen, wurde über eine hochkarätige Jury aus Kreativen der Medien- und Designbranche entschieden. Anfang des Jahres folgten 485 Teilnehmer aus 24 Ländern dem Aufruf von Magma Brand Design und luden ihre Polaroidfotos hoch. Die Jury wählte schließlich 366 Fotos aus, die nun im druckfrischen POLADARIUM 2013 einen ästhetischen Vorgeschmack auf das kommende Jahr geben.

Mehr Infos zum POLADARIUM gibt es hier: http://poladarium.de/